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Opfinger Baggersee
Geschrieben von Leo   
Dienstag, 19. Juli 2011

Da ich selbst zwar kein Mitglied im ASV Freiburg bin, den See aber schon häufig befischt habe, wollte ich hier mal einen kleinen Anfang machen und meine Erfahrungen teilen. Vielleicht kann sich ja noch das ein oder andere ASV-Mitglied anschließen und Verbesserungen/Ergänzungen durchführen?! (Strumbi?!)
Laut der Seite des ASV Freiburg ist der große Opfinger Baggersee ca. 34 Hektar groß und liegt zwischen der A5 bei Freiburg und dem Ort Opfingen. Er ist ein Baggersee, welcher auch noch als solcher genutzt wird und darüber hinaus ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet – vor allem im Sommer, was das Angeln vom Ufer aus nicht unbedingt immer angenehm macht.
In Abweichung zu den allgemeinen Schonzeiten und Mindestmaßen des ASV Freiburg ist für den Opfinger Baggersee folgendes zu beachten:
Für Tageskarteninhaber ist das Angeln mit 2 Handangeln vom Ufer aus erlaubt. Ein Angelverbot besteht aber in der Biotopschutzzone am nördlichen Seeteil. Erlaubt ist das Fischen in diesem Bereich jedoch an 3 mit einem grünen Punkt markierten Stellen am Ufer entlang der Autobahn.

Da ich leider (noch?!) kein Mitglied im ASV bin war auch mir das Angeln vom Boot aus bisher nicht sehr oft vergönnt, was aber nicht sonderlich schlimm ist, da der See einen außerordentlich guten Raubfischbestand aufweißt und auch vom Ufer aus gute Fänge möglich sind. Hechte, Barsche, Zander usw. sind in guter Stückzahl vorhanden und kleine Welse(Schonmaß 80cm!) gehen beim Aalangeln oft auf die ausgelegten Würmer/Köderfische, sind aber auch schon in größen über 1,50m gefangen worden.

Doch auch für Friedfischangler hat der See einiges zu bieten.Lauben,Rotaugen,Brachsen und weitere Friedfische sind in großen Mengen vertreten und auch schöne Karpfen werden regelmäßig gefangen, allerdings kann ich hier nicht großartig mitreden, da ich ausschließlich Raubfisch(e) beangle.

Die strukturellen Veränderungen der letzten Jahre machten den Fischen(bzw. den Anglern) teilweise schwer zu schaffen, da seit einiger Zeit mit einem Saugbagger der Schlamm vom Grund ans Ufer befördert wird, wobei sich der Gewässergrund stark verändert hat. Doch inzwischen scheinen sich die Fische/Angler and die Veränderungen zu gewöhnen und es wird wieder besser gefangen.

 


Ergänzung von ASV'ler Strumbi:

Vielleicht noch zu erwähnen wäre, daß der Nordteil steil bis auf 36 m abfällt.
Der Südteil hat eine maximale Tiefe von ca. 6  m.
Der mittlere Teil weist unterschiedliche Tiefen  v.  10 - 18 m auf.
Der Saugbagger wirbelt sehr viel auf, was eine sehr starke Trübung hervorruft und den Fang von Raubfischen sehr erschwert.


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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 19. Juli 2011 )
 
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