|
Der Rhein in unserer Region ist, wie auch im Rest von Deutschland, ein anspruchsvolles Gewässer, mit potential auf einen richtig dicken Fisch. Er stellt hohe Ansprüche an den Angler und an das von ihm eingesetzte Material. Aufgrund der Tatsache dass es hier am Oberrhein so gut wie keine Buhnen gibt, gestaltet sich die Suche nach einem erfolgsbringenden Hot-Spot als nicht ganz trivial. Der grossteil des Ufers besteht entweder aus einer Steinpackung oder aus der üblichen Betonwanne in welche der Rhein gezwängt wurde. Da das Angeln in der Betonwanne so gut wie keinen Reiz ausübt, verschlägt es die meisten Rhein-Angler an die Steinpackungen auf deutscher und französischer Seite. Nachlässigkeiten verzeiht der Rhein an diesen Steinpackungen nicht. Bei den ersten Erkundungstouren am Rhein investieren die meisten Angler ihr Geld in den Ersatzkauf der durch Hänger verursachten, unzähligen Blei- und Kunstköderverluste. Wie so oft kann die am Anfang stehende Phase des Lehrgeld bezahlen, ohne die hilfreichen Tips und Tricks der schon länger mit dem Gewässer vertrauten Angler, schnell in einer demotivierenden, kontoentlastenden Materialschlacht enden. Die Häufung von Schneidertagen wirkt sich zusätzlich stimmungstrübend aus. Generell gilt für den Rhein wie für einige andere Gewässer in der Region auch: Übung macht den Meister! Eine wahre Angleridylle bietet der Altrhein, auch Restrhein genannt. Durch seinen zum Teil schwer zugänglichen Flussverlauf bietet er dem Angler Ruhe und Erholung pur. Einige Stellen des Altrhein gleichen aufgrund der flachen und schnell fliessendem Strömung einer typischen Forellenregion. Leider macht sich hier, der früher stattgefundene hohe Befischungsdruck und die jeden Winter wiederkehrende "schwarze Pest" stark bemerkbar. Nennenswerte Fangmeldungen über Bachforellen oder Äschen sind äusserts selten geworden. Trotz dieser Tatsache geniesen aber viele Fliegenfischer und Spinnfischangler die erholsamen Stunden an diesem Gewässer.
Ergänung von Lennart Flöel bzgl. Rhein / Altrhein auf französischer Seite: Der Restrhein und der Rheinseitenkanal Die Qualität ihres Wassers hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, so daß ein Programm zur Wiedereinbürgerung des Lachses gestartet werden konnte, das erste Früchte trägt. Der Zugang zu Restrhein und Rheinseitenkanal ist sehr eingeschränkt und die Fischerei oft gefährlich (Risiko des raschen Wasseranstieges unterhalb der Wasserkraftwerke, rutschige Ufer entlang des Kanal...). Aalangeln ist vom 1. Mai bis zum 4ten Sonntag im September bis Mitternacht (1 Uhr MESZ) erlaubt. Die Fliegenfischer werden zahlreicher und angeln gerne nach Saisonende der ersten Kategorie auf die Äsche, die hier dann noch recht aktiv ist.
Live-Bild der Firma Rhenus Freight Logistics GmbH & Co. KG in Weil am Rhein mit Blick auf den Rhein 
|